Das Interview

 

....über mich

 

Marina, fangen wir doch zu Beginn ganz vorne an. Wie und wann kam es zu deiner großen Leidenschaft dem Fliegen?

 

Wenn ich mich so recht zurück erinnere, war ich  schon im zarten Alter von 6 Jahren von Modellflugzeugen fasziniert. Dies führte dann ganz wie alleine dazu, dass ich einen "Kleinen Uhu" (freifliegendes Modellflugzeug von Graupner) bekommen habe. Wir fangen ja alle mal klein an!

 

Wie ging es im Laufe der Jahre mit deiner Leidenschaft weiter?

 

Den ersten Anfängen folgte eine leidenschaftliche Widmung des Funktionsmodellbau.

Ich habe immer wieder mit voller Begeisterung neue Flugzeuge aus Bausätzen zusammengebaut. Doch auch einige Möglichkeiten in diversen Kleinflugzeugen mitfliegen zu dürfen, habe ich ausgekostet.

Sehr gute Erinnerung habe ich an einen ehemaligen Klassenkameraden meines Vaters, welcher regelmäßig mit mir in seiner Dornier DO 27, der "DoKa", in der Luft gewesen ist. Mein Vater und ich haben jede Möglichkeit genutzt um vom Flugplatz Norddeich aus in die Luft zu kommen.

 

Wann hast du selbst mit dem Fliegen begonnen und wann deinen Pilotenschein erhalten?

 

Leider viel zu spät! Die Interessen hatten sich verschoben und so dauerte es noch ein paar Jahre, bis sich 1998 der Fliegervirus wieder gemeldet hat - allerdings ging dann alles recht zügig voran. Ich habe auf Rat eines Piloten vom Flugplatz Uetersen einen Flugschein für Motorsegler gemacht, worauf gleich anschließend die Erweiterung auf "Ultraleicht" kam. Somit wurde dann auch relativ rasch ein Ultraleichtflugzeug gekauft.

Das war für mich aber noch lange nicht genug. Auf meinen ersten Flügen kam ich dann später in Kontakt mit der deutschen Kunstflugszene und merkte - das ist es!

 

Wie ging es dann bei dir weiter?

 

Schnell habe ich dann die Erweiterung auf die Motorfluglizenz gemacht, gefolgt von der Segelfluglizenz und einigen weiteren Berechtigungen. Auch das Flugzeug habe ich getauscht gegen ein sportliches, mit dem die ersten Figuren am Himmel geflogen werden konnten. Es folgten deutsche Meisterschaften im Motorkunstflug, diverse Vorführungen auf Flugtagen und noch vieles mehr!

 

Machst du dies alles noch?

 

Nein, jedenfalls nicht mehr wettbewerblich! Wer mag, darf allerdings jederzeit mit mir in eine zweisitzige Kunstflugmaschine steigen.

 

Wie sieht es aktuell in deinem Leben mit der Leidenschaft zum Fliegen aus?

 

Meine Leidenschaft und Flugbegeisterung wird wohl nicht enden.

Ich habe ein kleines Unternehmen gegründet, in dem ich die Ausbildung zur Ultraleichtpilotenlizenz anbiete, aber auch Rund- und Fotoflüge. Auch Werbebanner bis zu einer Größe von 150 qm darf die zweisitzige Maschine schleppen.

Pilotinnen und Piloten die über eine Fluglizenz verfügen, haben bei mir die Möglichkeit zur Anmietung eines Leichtflugzeug.

 

Was wird bei dir in der Zukunft noch passieren?

 

Das können wir ja glücklicherweise alle nicht voraussehen!

Ich plane die Erweiterung meiner Flugzeugflotte und meines gesamten kleinen Unternehmens. Ich bin gespannt und freue mich auf alles Neue, was noch auf mich zukommen wird.